Spaß am Garten - Garten selbstgestalten


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Gartenkraeuter

Bohnenkraut (Satureja hortensis)

Bohnenkraut in der Küche
Der Name verrät schon, für welches Gericht das Bohnenkraut am beliebtesten ist. Aber der pfeffrige Geschmack passt auch prima zu anderen Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Eintöpfen, Fleisch und Fisch. Ganze Zweige kocht man mit und nimmt sie vor dem Servieren wieder heraus. Blätter kann man mitessen. Bohnenkrauttee tut dem Magen-Darm-Bereich gut und wirkt appetitanregend.

Arten:
Das mehrjährige Winter- oder Bergbohnenkraut (S. montana) ist in Berggebieten am Mittelmeer heimisch.

Standort:
Große Ansprüche stellt das einjährige Sommerbohnenkraut nicht an seinen Standort. Lockerer Boden, etwas Kompost und reichlich wärmende Sonne sind die Voraussetzungen für gutes Gedeihen. Es möchte im Garten an einem sehr warmen, windgeschützten Platz auf durchlässigem, eher magerem Boden stehen.

Gießen:
Ein Rückschnitt der 40 Zentimeter hohen Pflanzen im Frühjahr sorgt für guten Neuaustrieb.

Vermehrung:
Unter Folie oder im Frühbeet können Sie schon im April mit der Aussaat beginnen, ab Mitte Mai sät man dann direkt ins Beet. Bohnenkraut ist ein Lichtkeimer, die Saat wird deshalb nur festgedrückt. Die bis zu 80 Zentimeter hohen Pflanzen entwickeln sich besser, wenn sie nicht zu dicht stehen.

Borretsch (Satureja hortensis)


Borretsch in der Küche
Borretsch wird nur frisch verwendet, auf keinen Fall mitgekocht. Der intensive Geschmack kann leicht dominieren. Richtig dosiert, hat das frische junge Kraut eine kühlende Wirkung und passt zu kalten Speisen in der heißen Jahreszeit. Die saftigen Blätter sind sehr mineralstoffreich. Fein zerkleinerte Blätter gibt man zu Gurken-, Kartoffel-, Kopf- und Tomatensalat. Werden die dekorativen Blüten um den Salatteller drapiert, isst das Auge mit. Borretsch wirkt harntreibend, stoffwechselanregend, nervenstärkend und eignet sich daher für die Frühjahrskur. Er enthält wichtige Mineralstoffe und Vitamin C.

Arten:
Mit seinen himmelblauen Sternblüten bringt der Borretsch Farbe ins Kräuterbeet.

Gießen:
Wenn die Pflanzen zu dicht stehen, werden sie leicht von Mehltau und Blattläusen befallen. Vorsicht beim Jäten: Die borstigen Haare des Krautes können allergische Hautreizungen auslösen. Abgesehen von seiner Frostempfindlichkeit ist der Borretsch äußerst robust und anpassungsfähig.

Vermehrung:
Nach einmaliger Aussaat an sonniger Stelle in normalem, nicht zu trockenem Boden sorgt der Borretsch durch Selbstaussaat für sein Fortbestehen. Dann kann er fast zum Gartenunkraut werden. Der einjährige Borretsch ist ein Dunkelkeimer. Achten Sie deshalb beim Aussäen darauf, dass die Samenkörner mindestens so dick mit Erde oder Sand bedeckt werden, wie ihr Durchmesser ist.

Basilikum (Ocimum basilicum)

Nicht umsonst wird Basilikum, wahrscheinlich abgeleitet vom griechischen Wort für König (basileus), als das königliche Kraut bezeichnet. Außergewöhnlich sind nicht nur sein einzigartig aromatischer Geschmack, sondern auch seine Kulturansprüche.

Basilikum in der Küche
Tomaten mit Mozarella oder Pesto - mit diesen Köstlichkeiten der italienischen Küche hat sich das Basilikum hierzulande einen Namen gemacht. In Frankreich gehört es zu den Kräutern der Provence. Die frischen Blätter werden kleingeschnitten oder zerrieben, Tomaten, Soßen, Salaten oder Kräuterbutter frisch zugegeben oder nur kurz mitgegart. In Öl und Salz eingelegt, halten sich die Blätter ohne größeren Aromaverlust. Tee aus getrockneten Basilikumblättern ist appetitanregend und wirkt gegen Blähungen.

Arten:
Unter den zahlreichen interessanten Sorten wie Anis-, Zitronen-, Neapolitanisches oder Krausblättriges Basilikum finden sich auch attraktive rotlaubige, zum Beispiel "Dark Opal".

Gießen:
Sein Platz im Garten muss windgeschützt und sonnig sein, der Boden humus- und nährstoffreich. Sparen Sie nicht mit Dünger. Bei anhaltender Trockenheit sollte Basilikum ausreichend gegossen werden. Lockern Sie den Boden etwas auf, damit möglichst wenig Bodenfeuchte ungenutzt verdunstet. Wer den Lichtkeimer ab April im warmen Frühbeet vorziehen will, drückt die feine Saat nur an, ohne sie zu bedecken. Erst nach den Eisheiligen wird das frost- und kälteempfindliche Kraut ausgepflanzt, am besten auf warmen Hügel- oder Hochbeeten. Im Topf oder Balkonkasten werden die zarten Blätter nicht so leicht von Schnecken angefressen.




Wer einen kleinen Gewürz- & Kräutergarten anlegen möchte, der sollte im zeitigen Frühjahr mit der Aussaat beginnen. Zahlreiche Alltagsgerichte von der Erbsensuppe bis zum Tomatensalat, vom Rührei bis zum Frühstücksquark erhalten durch die Beigabe frischer Kräuter ein unverwechselbares Aroma und schmecken allen Familienmitgliedern gleich doppelt gut.
Das klassische Tomatengewürz aus dem Mittelmeerraum trat seinen Siegeszug in unsere Küchen erst in den vergangenen Jahrzehnten an und ist aus Küchen und Töpfen

nicht mehr wegzudenken. Basilikum, gehört unabdingbar zur mediterranen Küche und ist ein beinahe universell einsetzbares Küchengewürz. Geerntet werden die frischen Blätter, die vorsichtig mit den Fingern kleingezupft werden sollten. Die zerkleinerten Basilikumblätter erst unmittelbar vor dem Anrichten über warme Gerichte streuen, damit das volle Aroma erhalten bleibt.

Die ätherischen Öle des Basilikum haben einen zusätzlichen, gesundheitlichen Effekt, sie wirken verdauungsfördernd und appetitanregend.
Als Tee genossen wirkt Basilikum beruhigend und kann Magenverstimmungen lindern.

Aussaatzeit: Ende März in Töpfen aussäen. Den Samen gleichmäßig über der Erde in den

Töpfen verteilen. Mit einem kleinen Brettchen den Samen
etwas andrücken, nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer), dann mit dem Wassersprenger besprühen. Keimzeit: ca. 14 - 18 Tage. Sobald sich die ersten grünen Blättchen zeigen, das Oberteil entfernen. Umpflanzen: Man kann jeweils 3-5 Jungpflanzen in einen größeren Topf (20 cm) oder entsprechend mehr Jungpflanzen in Balkonkästen umpflanzen.

Freilandaufenthalt: Ab Ende Mai

an einem sonnigen, warmen und geschützten Standort aufstellen. Ernten: Ca. 2 Monate nach Aussaat fortlaufend bis zur Blüte. Immer ganze Triebspitzen abschneiden und dann die Blätter einzeln abzupfen. So können sich die Pflanzen gut verzweigen. Blütenknospen sollten abgeknipst werden, sobald sie an den Triebspitzen erscheinen, da die Pflanzen sonst ihr Wachstum einstellen.


Dill
(Anethum graveolens)


Dill in der Küche
Frisch aus dem Garten geerntet, wird Dill zu Fischsuppen, Schmorgerichten, Rohkost, Quark- und Eierspeisen verwendet. Rund ums Essen ist der Dill durch seine appetitanregende, verdauungs- und durchblutungsfördernde Wirkung das ideale Würzkraut. Bekannt ist die Verwendung der Blüten und Samen zum Einlegen von Gurken.

Arten:
Im Handel sind derzeit die Sorten "Dukat", "Vierling", "Sari" und "Grüngelber Schnitt". Die Züchtung "Tetra Dill" treibt besonders viele Blätter.

Standort:
An einem windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort zählt der Dill zu den anspruchsloseren Kräutern, die reichlich Ertrag bringen. Allerdings muss ihm der Boden zusagen.

Gießen:
Er mag es feuchtwarm, aber auf keinen Fall staunass.

Vermehrung:
Vor der Aussaat reichert man den Boden mit Kompost oder organischem Dünger an. Die erste Einsaat beginnt bereits im April in Reihen mit etwa 25 cm Abstand. Für die Krauternte ist eine Folgesaat bis Juni möglich. Die Samen erntet man, wenn sie leicht braun werden. Säen Sie Dill nicht über mehrere Jahre am selben Platz aus.

Majoran (Origanum majorana)


Majoran in der Küche Majoran ist auch als Wurstkraut bekannt, ein Name, der auf die Hauptverwendung hinweist. Frisch oder getrocknet wird er für Leberwurst, deftige Fleischgerichte, Eintöpfe, Hackfleisch-, Kartoffel- oder Tomatengerichte genommen. Majorantee lindert Magenbeschwerden und Blähungen und fördert den Appetit. Majoransalbe macht verschnupfte Nasen frei.

Arten:
Majoran ist eng mit dem Oregano verwandt, aber in Geschmack und Anbau ganz anders. In seiner Heimat am Mittelmeer gedeiht er als mehrjährige Pflanze, bei uns wird er jedes Jahr neu ausgesät.

Gießen:
Der Boden für Majoran sollte locker, durchlässig und auf keinen Fall nass sein, der Standort warm und sonnig. Bei günstigen Bedingungen wird die Pflanze 50 Zentimeter hoch.

Vermehrung:
Man kann ihn ab Mai direkt aussäen, am besten zieht man jedoch auf der Fensterbank einige Pflänzchen vor.

Pfefferminze (Mentha piperita)


Pfefferminze in der Küche
Die frischen Blätter der Pfefferminze verwendet man kleingeschnitten zum Verfeinern von Süßspeisen. Vor allem in England wird Lammfleisch mit Minze gewürzt. Am bekanntesten ist die Verwendung als Tee, der bei Magen-Darm-Problemen hilft. Pfefferminze ist neben der Kamille das am häufigsten genutzte Heilkraut. Sie enthält Menthol, ein ätherisches Öl, das Erkältungsbeschwerden lindert und krampflösend wirkt.

Arten:
In Kräutergärtnereien gibt es Minzen in interessanten Geschmacksrichtungen. Zum Beispiel Ananas-, Apfel-, Orangen-, Limonen-, Grapefruit- oder Lavendelminze. Türkische, englische, marokkanische oder russische Minzen variieren geschmacklich von mild über fruchtig bis intensiv und lassen Feinschmeckern kaum Wünsche offen.

Gießen:
Die Edelminze gedeiht im Garten auf humosem, feuchtem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Regelmäßige Kompostgaben und ab und zu etwas organischen Dünger dankt sie mit gesundem Wachstum. Pfefferminze breitet ihre Wurzelausläufer sehr stark aus. Man sollte ihr daher einen reichlich bemessenen Platz zugestehen oder den Wandertrieb der Ausläufer durch Barrikaden begrenzen.

Petersilie (Petroselinum crispum)


Petersilie in der Küche Petersilie ist sehr vitaminreich. Das frische Kraut passt eigentlich zu allen Gerichten, außer zu süßen, und wird immer erst nach dem Garen zugegeben. In Kräutermischungen ist sie unentbehrlicher Bestandteil. Zu Heilzwecken Petersilie nicht auf eigene Faust verwenden, weil sie nur sehr sparsam verwendet werden darf.

Arten:
Sie gehört zum klassischen Kräuterrepertoire der guten Küche. Petersilie ist zweijährig und im Anbau manchmal etwas heikel. Ursprünglich war Petersilie glattblättrig. Sorten mit gekrausten Blättern sind durch Züchtung entstanden. Im Handel sind beispielsweise "Mooskrause", "Grüne Perle" und "Sperling´s Smaragd" erhältlich. Die glatte Petersilie kann leicht mit der giftigen Hundspetersilie verwechselt werden, was aber im Hausgarten kaum vorkommt.

Gießen:
Petersilie bevorzugt durchlässigen, humosen Boden und mag es eher halbschattig und feucht als sonnig. Wichtig ist, dass Petersilie mit sich selbst unverträglich ist. Sie darf also nie zweimal hintereinander an denselben Platz gesät werden. Die Mischkultur mit Tagetes fördert das gute Gedeihen der Pflanzen.

Vermehrung:
Nach der Aussaat im Sommer bildet sich im ersten Jahr eine Blattrosette, im zweiten Jahr erscheint ein Blütenstängel. Weil die Samen recht lange zur Keimung brauchen, sollte man zur besseren Markierung einige Radieschensamen dazugeben.

Zitronenmelisse (Melissa officinalis)


Zitronenmelisse in der Küche
Frische kleingeschnittene Zitronenmelisse passt in Salate, Suppen, Soßen, zu Fischgerichten und Süßspeisen. Sie ist immer dann richtig, wenn man einen frischwürzigen Zitronengeschmack wünscht. Mit ihrer Heilkraft in Form von Melissengeist hat wohl jeder schon einmal Bekanntschaft gemacht. Geschätzt wird dieser Alkoholauszug wegen seiner beruhigenden, entspannenden und schlaffördernden Wirkung. Man kann frische Melissenblätter auch als beruhigenden Tee aufbrühen.

Arten:
Die mehrjährige Zitronenmelisse ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem gern gesehenen Gast in unseren Gärten geworden. Neben der grünlaubigen Zitronenmelisse gibt es auch dekorative Sorten mit gelben ("Aurea") oder gelbbunten Blättern ("Variegata").

Standort:
Am liebsten möchte die aus dem Orient stammende Pflanze an einem sonnig warmen Platz auf lockerem, aber nahrhaftem Boden stehen.

Düngen:
Für ihr vitales Wachstum braucht die Zitronenmelisse im Frühjahr eine Gabe gut verrotteten Komposts oder organischen Düngers.

Vermehrung:
Am besten kaufen Sie das Kraut als vorgezogene Jungpflanze, später können Sie sie leicht durch das Abtrennen der zahlreichen Wurzelausläufer oder durch Stecklinge vermehren. Die Wurzeln wachsen sehr flach unter der Erdoberfläche; denken Sie beim Hacken daran.

Schnittlauch (Allium schoenoprasum)


Schnittlauch in der Küche
Schnittlauch passt gut zu allen Gerichten, zu denen ein feines Zwiebelaroma gut schmeckt. Die frisch geernteten, kleingeschnittenen Röhren gibt man an Eierspeisen, Quark, Salate, Suppen, Fischgerichte, Kartoffeln und Kräuterbutter. Schnittlauch verliert beim Kochen sein Aroma, deshalb immer erst nach dem Garen zugeben. Die ganzen Röhren lassen sich gut zum Dekorieren verwenden. Der Vitamin-C-Gehalt ist sehr hoch, außerdem wirkt Schnittlauch positiv auf die Verdauung und ist appetitanregend.

Arten:
Er zählt aus gutem Grund zu den Standardkräutern. Schnittlauch lässt sich vielseitig verwenden und gedeiht recht problemlos im Garten.

Standort:
Er wächst sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten und bevorzugt einen eher feuchten, kalkhaltigen Boden.

Gießen:
Wenn die Pflanzen mit etwas organischem Dünger oder Kompost versorgt und bei Trockenheit gegossen werden, treiben sie laufend neue Blattröhren.

Vermehrung:
Schnittlauch können Sie im April oder August direkt ins Beet säen oder vorgezogene Pflanzen im Fachhandel kaufen. Ältere Pflanzen lassen sich leicht teilen. Wer im Herbst Schnittlauch in Töpfe setzt, kann die Pflanzen im Winter auf einer hellen Fensterbank antreiben und hat immer frisches Grün zur Hand.

Oregano (Origanum vulgare)


Oregano in der Küche Oregano ist das klassische Pizzagewürz, sein Geschmack erinnert an Majoran und Thymian. Er wird mitgekocht und passt zu Fleisch- und Gemüsegerichten, zu Suppen und Tomaten. Tee aus Oregano ist appetitanregend, tut dem Magen-Darm-Bereich gut und wirkt lindernd bei Husten und Erkältung.

Arten:
Er ist auch als Dost, Wilder Majoran oder Staudenmajoran bekannt.
Feineres Aroma haben mediterrane Arten. Etwa Kreta-Oregano (O.onites), kleinblättriger (O.microphyllum) oder griechischer Oregano (O. heracleoticum).

Gießen:
Oregano ist bei uns heimisch, kommt aber nur an warmen, trockenen Standorten vor und sollte deshalb im Garten einen sehr sonnigen Platz auf durchlässigem Boden erhalten.

Schnitt:
Im Frühjahr schneidet man die Pflanzen bis kurz über dem Boden zurück.

Vermehrung:
Das mehrjährige Kraut können Sie im Frühjahr aussäen oder als Jungpflanzen beim Gärtner kaufen. Oregano lässt sich leicht durch das Abtrennen der Wurzelausläufer vermehren.

Weinraute (Ruta graveolens)


Weinraute in der Küche
Weinrauten darf man nur sehr sparsam verwenden. Die Blätter haben ein intensives, bitteres Aroma, das zu Salaten, Gemüse, Fleisch, Fisch, Suppen und Soßen passt. Die Inhaltsstoffe der Weinraute wirken krampflösend und appetitanregend. Aber Vorsicht: Alle Heilkräuter dürfen nur sparsam dosiert eingenommen werden. Besonders die Weinraute, denn sie ist in größeren Mengen giftig und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht genommen werden.

Standort:
Das Kraut möchte an einem warmen, sonnigen Platz auf durchlässigem Boden stehen.

Gießen:
In Weinbergen kommt die Weinraute manchmal wild vor, in rauhen Klimazonen braucht sie jedoch einen Winterschutz aus Reisig und Laub.

Düngen:
Bei schweren Böden kann man mit einer Dränageschicht aus Kies oder Lavagranulat für besseren Wasserabzug sorgen.

Schnitt:
Nach einem Rückschnitt im Frühjahr treibt die Pflanze kräftig und gleichmäßig wieder aus.

Vermehrung:
Weinrauten können Sie selbst aussäen oder als Jungpflanzen kaufen. Ältere Stauden lassen sich leicht durch Teilung vermehren. Vorsicht beim Hantieren mit den Pflanzen; das ätherische Öl der Blätter kann Hautreizungen hervorrufen.

Liebstöckel (Levisticum officinale)


Liebstöckel in der Küche
Liebstöckel sollte man nur in kleinen Mengen verwenden. Es wird mitgekocht und passt gut zu deftigen Fleischgerichten, Eintöpfen und Hülsenfrüchten. Tee aus den Wurzeln wirkt wassertreibend und hilft bei Verdauungsstörungen.

Arten:
Wird wegen des typischen Geschmacks auch Maggikraut genannt, obwohl es mit diesem Würzmittel überhaupt nichts zu tun hat.

Standort:
Das Kraut gedeiht in der Sonne und im Schatten.

Gießen:
Liebstöckel ist mehrjährig und wächst rasch zu einer stattlichen Pflanze heran, die nahrhaften, feuchten Boden bevorzugt und gut mit Dünger versorgt werden möchte.

Vermehrung:
Man kann es im Frühjahr selbst aussäen oder fertige Pflanzen kaufen. Denken Sie beim Säen oder Pflanzen daran, dem Liebstöckel genügend Platz einzuräumen; er wird buschig und über 150 Zentimeter hoch.

Wildkräuterfreunde aufgepasst:
Der in der Frühjahrsküche immer beliebter werdende, wild wachsende Bärlauch hat im Wald gefährliche Doppelgänger. Im jetzigen blütenlosen Zustand kann man die Bärlauchblätter leicht mit giftigen Maiglöckchen oder mit Herbstzeitlosen verwechseln. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Geruch, denn zerrieben riechen die Blätter stark nach Knoblauch.


Bärlauch Maiglöckchen Herbstzeitlosen









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