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Wer die Frische als auch den guten Geschmack von selbst angebautem Gemüse zu schätzen weiß, auch noch Spaß an der Gartenarbeit hat, wird in seinem Garten einen geeigneten Platz zum Gemüseanbau finden.
Der Windschutz ist eine wichtige Maßnahme, denn schon ein schwacher Wind verringert den Ernteertrag um 20 - 30 Prozent.
Bestimmte Gemüse müssen jedes Jahr in einem anderen Gartenabschnitt gezogen werden, sowohl um Bodenmüdigkeitserscheinungen zu vermeiden als auch pflanzenspezifische Schädlinge und Krankheiten im Boden zu verhindern. Dabei ist die Fruchtfolge innerhalb eines Jahres eine Frage überlegter Planung und richtiger Arten- und Sortenwahl. Nur Tomaten sind insofern eine Ausnahme, sie können mehrere Jahre auf demselben Platz kultiviert werden.
Bewährt haben sich Gemüsebeete, die als Hochbeet angelegt werden. Die Pflege ist einfacher, man muss sich nicht weit bücken, und sind Hochbeete durch die Verrottungswärme, die unter den Pflanzen entsteht oft auch ertragreicher.
Als erste Kulturen werden im zeitigen Frühjahr Möhren ausgesät, die auch noch unter relativ niedrigen Temperaturen keimen und die mit einer Folie abdeckt werden, um gegen Nachtfröste geschützt zu werden. Ende April können in den meisten Regionen Kartoffeln gelegt werden. Vorgezogene Jungpflanzen werden in der Regel erst dann gepflanzt, wenn nicht mehr mit Frösten gerechnet wird.
Beliebt sind Tomaten, bald kommt ein kleiner Kräutergarten hinzu und Salat und Radieschen aus dem Garten schmecken einfach besser, als das Zeugs aus dem Supermarkt.
Kein Gemüse ist so frisch, als das aus dem eigenen Garten. Voraussetzungen für einen ertragreichen Eigenanbau sind die Einmischung von Kompost o.ä. beim Umgraben und die Anlage von Mischkulturen, sodaß die Pflanzen sich mit ihren Wurzelausscheidungen gegenseitig fördern. Dabei setzt man nebeneinander Kurzzeitgemüse wie Salat oder Karotten, daneben Halbzeitgemüse wie Rote Rüben oder Buschbohnen und wiederum daneben Langzeitgemüse wie Gurken, Stangenbohnen oder Zucchini. Dazwischen sät man später Kräuter wie Basilikum, Dill und Kerbel. Mischkulturen mindern den Schädlingsbefall. Wichtig ist, daß nach jeder Ernte dem Boden neue Nährstoffe zugeführt werden. Auf Balkonen und Terrassen lassen sich etliche Gemüsepflanzen erfolgreich in Töpfen ziehen.
Der gute Gemüsegarten zeichnet sich durch eine reiche Mischung von Blatt-, Wurzel- und Zwiebelgemüsen aus, angereichert durch Kräuter. Für viele Menschen ist es, trotz der billigen Preise des Gemüses aus dem Supermarkt, wichtig, ihr eigenes Gemüse anzubauen; sie mögen es wachsen sehen und wissen um die Güte dessen, was sie verzehren.
Erfolge im Garten stehen und fallen mit dem Aufbau der Pflege des Bodens. Dazu gehören schonende Behandlung der Erde, stetiger Aufbau organischer Masse und eine gezielte Düngung.
Im fruchtbaren Boden greifen komplizierteste biochemische Prozesse ineinander. Kleinlebewesen sind am Abbau organischer Substanz beteiligt, mit dem Aufbau von Humus beschäftigt sowie durch ihre grabende und wühlende Tätigkeit für die Krümelstruktur und die Hohlräume im Boden verantwortlich.
Durch unsachgemäße Bodenbearbeitung, die Bearbeitung von zu feuchtem Boden, das Befahren des Bodens mit zu schweren Geräten und das zu lange Brachliegen des Bodens kommt es zu einer Bodenverdichtung und einer Störung des Bodengefüges, des Bodenluft- und Wasserhaushaltes.
Dadurch entsteht ein Mangel an pflanzenverfügbarem Wasser und
notwendigem Sauerstoff. Das Wachstum der Pflanzen wird stark eingeschänkt
Salate:
Feldsalat bildet aus 5 bis 20 Blättchen kleine Rosetten. Die Sorten unterschieden sich nach ihrer Blattfarbe (tiefgrün bis hellgrün) und ihrer Blattform.
Feldsalat hat ein pikantes, leicht nussartiges Aroma. Von allen Salatarten weist er den höchsten Vitamingehalt auf, insbesondere an Folsäure, Vitamin B6 , Vitamin C und Provitamin A. Erwähnenswert ist außerdem der hohe Kaliumgehalt und der Gehalt an Eisen und Zink. Feldsalat enthält weiterhin reichlich ß-Carotin und Lutein.
Eisbergsalat:Seine knackigen Blätter, die in ihren Zellen viel Wasser enthalten, sind eng miteinander verbunden und haben ihm auch den Namen Krachsalat eingebracht.
Die Farbe des kohlartigen Kopfes variiert von mittel- bis dunkelgrün, die Herzblätter sind immer heller. Eissalat schmeckt kühl und frisch und ist gut haltbar.
Kopfsalat gibt es in grünen und rötlichen Varianten. Seine Blätter sind weich, großlappig, feinadrig und glattrandig bis fein gezähnt. Unter Glas oder im Folientunnel gewachsener Kopfsalat bildet weniger feste Köpfe mit noch zarteren Blättern. Freilandsalat ist deutlich herzhafter im Geschmack.
Kopfsalat zeichnet sich ernährungsphysiologisch durch einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen aus, die insbesondere in den äußeren Blättern zu finden sind. Hierbei ist besonders das Quercetin, ein Flavonoid, von Bedeutung, welches die Bildung der Nitrosamine im Magen verhindert.