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Faustregel: je kleiner der Garten, desto niedriger die Gehölze.
Die im Garten realisierten Ideen und nicht die Flächengröße entscheiden darüber, ob ein Traumgarten verwirklicht werden kann.
Vermeiden Sie in einem Schrebergarten Parkbäume und Baumriesen wie Ahorn, Kastanie, Eiche oder Buche. Pflanzen Sie Bäume nicht direkt an die Grenze zum Nachbarn, sondern halten Sie Abstand.
Wenn Sie einen Teil Ihres Gartens neu anlegen wollen, planen Sie von hinten nach vorne. Setzen Sie zuerst die großen Gehölze und Sträucher in den Hintergrund. Davor mittelhohe Stauden und Strauchrosen, ganz vorne ins Beet kommen niedrig blühende Pflanzen oder Polsterstauden.
Egal, wie wir unseren Garten gestalten, mit Gartengestaltung wird man nie fertig. Die Pflege eines Gartens (sogar die des Naturgartens) ist eine Lebensaufgabe. Es gibt immer was zu tun. Es fängt bei der Planung an und hört nie wieder auf. Schöne Aussichten? Aber sicher doch! Denn welcher Gartenbesitzer freut sich nicht, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Garten wieder zum Leben erwecken? Bei der Gartengestaltung spielt die Umgebung und die Urform des Gartens eine große Rolle. Der Vorteil großer Gärten ist, diese kann man abwechslungsreich gestalten. Verschiedene Stile in einem Garten. Ja, auch das ist möglich. Doch kleine Gärten haben auch Vorteile. Mehr, als man zuerst annehmen möchte.
Sommer- und Wildblumenmischungen eignen sich für fast jeden Garten. Die Aussaat kann auf eigens dafür vorgesehene Blumenbeete, in Balkonkästen, entlang von Zäunen oder auch als Inseln in Rasenflächen erfolgen.
In einer Kombination mit Stauden und Blumenzwiebeln schließen Sommerblumen die entstehenden Lücken, wenn die Frühjahrsblüher im Hochsommer einziehen. Höherwachsende Mischungen passen gut in den hinteren Bereich des Gartens, in die Nähe von Zäunen oder in eine Beetmitte.
Die meisten Sommer- und Wildblumenmischungen lieben sonnige, warme Plätze im Garten sowie einen leicht humosen und lockeren Boden. Weil viele Arten frostempfindlich sind, wird erst nach Mitte April direkt ins Freiland gesät. Bereits gekeimte Flächen sollten vor angekündigten Nachtfrösten abdeckt werden. Eine
Voranzucht im Kleingewächshaus oder auf der Fensterbank ist möglich. Das Auspflanzen sollte nicht vor Mitte Mai erfolgen. Um bei einer Aussaat im Freien einen gleichmäßigen Bestand zu erhalten, wird nur bei Windstille gesät. Außerdem ist es hilfreich, sehr feinem Saatgut Sand oder Sägemehl beizumischen. Die
vorgesehene Fläche muss vor der Saat unkrautfrei gemacht werden, denn manche Mischungen keimen erst nach 2 bis 3 Wochen und außerdem wird das Unkrautjäten in der aufgehenden Saat dadurch erschwert, dass viele Blumenarten im Jungpflanzenstadium nicht ohne weiteres von keimendem Unkraut zu unterscheiden sind.
Bei Trockenheit ist in den ersten Wochen regelmäßig zu gießen, und zwar mit feinem Wasserstrahl, der das Verschlämmen des Bodens vermeidet. Das Abdecken der Aussaatfläche mit Vlies sorgt für gleichmäßige Bodenfeuchte und verhindert Fraßschäden durch Vögel. Auf leichten Böden kann eine Düngung erforderlich
sein. Vorheriges Einarbeiten von Kompost ist nur anzuraten, wenn gewährleistet ist, dass die Komposterde so gut wie keinen Unkrautsamen enthält.