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Grill-Tipps:
Stellen Sie den Grill an einen windgeschützten Ort auf.
Zum Anzünden Grillanzünder wie Zündwürfel oder Anzündriegel verwenden. Nicht aus Trockenspiritus und niemals Benzin oder Spiritus zum Anzünden verwenden. Legen Sie den Anzünder an mehrere Stellen und entflammen ihn.
Sobald die Kohle mit einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, kann man das Grillgut auf den Rost legen (ca. 45 Minuten dauert es, bis die Holzkohle richtig durchgeglüht ist).
Möglichst mageres Fleisch oder magere Fleischerzeugnisse grillen.
Nicht auf den Grill gehören gepökeltes Fleisch wie Bockwürste, Wiener, Kassler, Schinkenspeck oder Fleischwurst, da bei der Grillhitze krebserregende Stoffe (Nitrosamine) entstehen.
Aufpassen, dass weder Fett oder Marinade in die Glut tropft, am besten Alu-Grillschalen verwenden.
Fertig gekauftes, mariniertes Fleisch mit Küchenhandtüchern abtupfen. Besser mit einer Mischung aus Senf, Kräutern, Paprika, Pfeffer, Olivenöl und frisch gepresstem Knoblauch am Vortag selber marinieren und über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen.
Cannelloni von der Hähnchenbrust
4 Hähnchenbrüste
2 Zucchini
150 g marinierte, getrocknete Tomaten
2 Rosmarinzweige
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Hähnchenbrüste waschen und gut abtrocknen, quer halbieren, zwischen einen Gefrierbeutel legen und vorsichtig flach klopfen
Zucchini waschen, Enden abschneiden, längs in dünne Scheiben schneiden (Kartoffelschäler verwenden)
Marinierte Tomaten gut abtropfen lassen und in Streifen schneiden
Rosmarinnadeln abzupfen und etwas klein hacken
Hähnchenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen, mit Rosmarin bestreuen und Zucchinistreifen drauflegen. Die Tomaten darüber verteilen, vorsichtig aufrollen, mit einem Holzspieß feststecken. Etwa zehn bis zwölf Minuten grillen.
Garnelen in mediterranem Gemüse vom Grill
16-20 mittelgroße Garnelen
16 Cocktailtomaten
2 Knoblauchzehen
1 kleiner Zucchino
1 Fenchelknolle
4 Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
Pfeffer, Salz
Olivenöl
4 Alufolien Quadrate
Zubereitung:
Von den geschälten Garnelen den Darm am Rücken entfernen, waschen und gut abtrocknen. Cocktailtomaten waschen und trocknen, Knoblauch schälen und fein hacken.
Fenchelknolle putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Zucchini waschen, beide Enden abschneiden und in kleine Würfel schneiden.
Die Kräuter waschen und gut trocknen.
Garnelen, Tomaten, Knoblauch, Fenchel, Zucchini und Kräuter auf der Alufolie verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Olivenöl darüber geben.
Die Folien zu Säckchen zusammenfalten, gut verschließen und etwa acht bis zehn Minuten garen.
Gemüsepäckchen
Stücke von Alufolie mit Öl einpinseln, anschließend zu Nestern formen und mit gewürfeltem Gemüse der Wahl -Zucchini, Tomaten, Auberginen - sowie Schafskäse und frischen Kräutern füllen. Die Päckchen schließen auf dem heißen Holzkohlegrill oder unter dem Backofengrill zehn bis zwölf Minuten grillen.
Gurkensalat
Zutaten:
1 Gurke
3 EL Öl
3 EL Essig
1 TL Senf
1-2 TL Dill
Salz, Pfeffer, Zucker
Zubereitung:
Gurke schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Alle anderen Zutaten in einer Schale gut verrühren, die Gurkenscheiben dazugeben und unter das Dressing heben.
Guten Appetit!
Zubereitungszeit: 5-10 Minuten
Gepökeltes Fleisch hat auf dem Grill nichts verloren. Das im Nitritpökelsalz enthaltende Nitrit verbindet sich unter Hitze mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen. Kalb- und Wildfleisch hat auch Nichts auf dem Rost verloren - allerdings aus geschmacklichen Gründen. Das Fleisch wird zur Schuhsohle und ist ungenießbar. Achten Sie darauf, dass Sie vor allem Schweinefleisch und Geflügel gut durchgaren - so werden eventuell vorhandene Krankheitserreger (Salmonellen) abgetötet.
Der Holzkohlegrill
Zahlreiche Menschen schwören auf den Holzkohlegrill, da er dem Grillgut das typische Aroma verleiht. Ein höhenverstellbarer Gitterrost für die Hitzeregulierung sowie ein Windschutz für die Glut sind dabei unverzichtbar. Komfortable Alternativen:
Neben dem Holzkohlegrill gibt es Geräte, die mit Gas oder Strom beheizt werden. Sie sind komfortabler in der Handhabung, da sie ohne weitere Brennmaterialien oder Anheizen auskommen.
Achtung!
Wer selbst einen Grillunfall zu verantworten hat, für den ist es nicht nur eine Zahl, sondern eine Katastrophe. Sachlich gesprochen sieht die Rechtslage so aus, dass man unter Umständen mit dem gesamten Vermögen - auch auf Lebenszeit - aufzukommen hat.
Bringen Sie beispielsweise Spiritus mit zur Grillparty und lassen Sie diesen für Kinder zugänglich stehen, können ebenso Schadensersatz-Forderungen auf Sie zukommen, falls nämlich ein Kind davon trinken sollte.
Im Falle eines Falles hilft nur noch eine Privat-Haftpflichtversicherung. Denn eine solche Versicherung übernimmt die möglicherweise hohen Folgekosten eines Schadens, den Sie verursacht haben.Glühende Kohle, Gäste in gehobener Laune, spielende Kinder - selbst die größte Vorsicht kann einen Unfall nicht immer verhindern. Vorsicht: Ihren gesunden Menschenverstand dürfen Sie dennoch nicht beiseite legen. Wenn der Haftpflicht-Versicherer Ihnen Vorsatz nachweisen kann, werden die Kosten für Schäden nicht übernommen.